Ausbildung

Pflichtgegenstand Englisch

Seit 2011 sind die Lehrpläne der HTBLs in Österreich nach dem Prinzip der Kompetenzorientierung gestaltet. In allen Fächern steht die Vermittlung von Kompetenzen im Mittelpunkt, nicht auswendig gelerntes Wissen.

Die Gestaltung reflexiven Unterrichts zielt auf die zunehmende Fähigkeit von Schülerinnen, eigene Lernprozesse zu optimieren. Einen wesentlichen Beitrag liefert die Fähigkeit der Reflexion der persönlichen Lerntätigkeit: Lautes Nachdenken über subjektive Lernprozesse innerhalb der sozialen Gemeinschaft ist konstitutiv für Kompetenzorientierung und selbstverantwortetes Lernen.

aus: Sprache als Werkzeug reflexiven Unterrichts - Ein Beitrag zur Kompetenzorientierungvon Karl Klement

Besonders wichtig ist diese Kompetenzorientierung im Englischunterricht. Der Unterricht ist dafür in vier große Bereiche aufgeteilt. Zuerst gibt es die Kompetenzen „Hören“, „An Gesprächen teilnehmen“ und „Zusammenhängend sprechen“, die im Lehrplan gemeinsam zu betrachten sind. Diese Fähigkeiten werden unsere SchülerInnen später bei Gesprächen mit den verschiedenen Partnern aus den unterschiedlichsten Ländern brauchen. Dann natürlich „Lesen“ und „Schreiben“, diese Fähigkeitenwerden die SchülerInnensowohl im privaten als im beruflichen Umfeld benötigen. Schlussendlich gibt es die „Linguistische Kompetenzen“, welcheman mit der Beherrschung der Sprache auf einem Niveau erklären kann, auf dem Fehler nicht mehr zu Missverständnissen führen.

Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen und Sprachwoche

Die Bildungs- und Lehraufgabe in Englisch sind so festgelegt, dass das Niveau B2 (Independent User) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen bis zur Reife- und Diplomprüfung erreicht wird. Unsere SchülerInnen sollen ein breites sprachliches Spektrum erlangen, um sich klar auszudrücken. Durch die Darstellung und Bewusstmachung kultureller, gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Gemeinsamkeiten bzw. Unter­schiede zwischen Österreich und anderen Ländern wird plurikulturelles Verständnis entwickelt und situationsadäquate Aktionen und Reaktionen werden ermöglicht. Die SchülerInnen des 4. Jahrganges fahren jedes Schuljahr auf Sprachwoche in ein englischsprachiges Land (England, Irland oder Schottland) um ihre Kompetenzen zu testen und Sicherheit zu gewinnen.

CLIL

Seit dem Schuljahr 2012/13 gibt es an der HTBL CLIL - content and language integrated learning – die Verwendung von Englisch zur Vermittlung fachspezifischer Gegenstände unter Einbindung von Elementen der Fremdsprachendidaktik. An HTBLs gibt es das Bestreben, dass CLIL-Unterricht vor allem von LehrerInnen technischer und naturwissenschaftlicher Fächer gehalten wird. Diesen Anspruch realisiert die HTBL Kapfenberg, einige Stunden CLIL-Unterricht werden auch in allgemeinbildenden Gegenständen verwirklicht.

Ziel von CLIL ist eine größere Flexibilität unserer SchülerInnen im Umgang mit Fremdsprachen und die Verbesserung ihrer Chancen am Arbeitsmarkt, in Österreich und international. Natürlich stärken wir mit besser ausgebildeten AbsolventInnen auch den Wirtschaftsstandort Österreich, dem der Großteil unsererAbsolventInnen als Arbeitskräfte zufließt.

Der Lehrplan von 2011 verlangt ab dem III. Jahrgang 72 CLIL-Unterrichtseinheiten pro Klasse und Schuljahr. Diese Stunden können auf bis zu vier verschiedene Fächer aufgeteilt werden, was an der HTBL Kapfenberg auch so gehandhabt wird. Keine Veränderungen ergeben sich für die SchülerInnen in Bezug auf die Leistungsbeurteilung. SchülerInnen können Tests oder mündliche Prüfungen in CLIL-Fächern zur Gänze in Englisch ablegen, sie können allerdings auch jederzeit die Sprache wechseln. Mangelnde Englischkenntnisse dürfen von den LehrerInnen nicht beurteilt werden.

CLIL-Unterricht macht es unseren SchülerInnen auch leichter mündliche Reifeprüfungen in englischer Sprache abzulegen oder auch Diplomarbeiten zur Gänze auf Englisch zu verfassen. Beides wird im Reife- und Diplomprüfungszeugnis vermerkt und verschafft unseren SchülerInnen einen Vorteil am Arbeitsmarkt.

Weiterführender Links:

http://www.oesz.at/download/publikationen/Broschuere_interaktiv.pdf

http://www.htl.at/de/htlat/schwerpunktportale/clil_content_and_language_integrated_learning/downloads.html

Präsentationen

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Sprachreisen

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   Fachschule Maschinenbau    |    Fachschule Mechatronik   | 

Abschluss:

  Abschlussprüfung (inkl. Unternehmerprüfung), die zum unmittelbaren Eintritt in das Berufsleben berechtigt.

Berufliche Berechtigungen

Breite allgemeinbildende und technische Ausbildung sowie Facharbeiter im Fachbereich.

Ausbildungskonzept

  • Der Schwerpunkt der Ausbildung liegt im praktischen  Bereich des Faches
  • Betriebspraktikum-bezahlt 35h/Woche Mo-Do, Freitag 10h in der Schule. Im Wintersemester der 4. Klasse
  • Allgemeinbildende und technisch- naturwissenschaftliche Fächer, wie z.B.: Deutsch, Englisch, Physik und Chemie

Tätigkeitsprofil der Absolventen

Die Absolventen der Fachschule sind vielen Berufen tätig.

Die Ausbildung an den Höheren Abteilungen für Elektrotechnik, Maschinenbau und Kunststoff- und Umwelttechnik dauert 5 Jahre und schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab. Mit dieser erwirbt der Absolvent eine Anzahl von Gewerbeberechtigungen und die Möglichkeit zum unmittelbaren Eintritt in das Berufsleben. Das Reife- und Diplomprüfungszeugnis berechtigt aber auch zum Studium an Fachhochschulen (unter Anrechnung einschlägiger Vorkenntnisse) und Universitäten.

Die Absolventen der Höheren Technischen Lehranstalten sind dank ihrer umfangreichen theoretischen und praktischen Ausbildung für den sofortigen Einsatz als mittlere und höhere Führungskräfte geeignet.

Nach dreijähriger facheinschlägiger Berufspraxis wird ihnen über Antrag die Standesbezeichnung "INGENIEUR" zuerkannt.

Die Ausbildung an den Fachschulen für Elektrotechnik und Maschinenbau-Fertigungstechnik dauert 3 1/2 Jahre und endet mit der Abschlussprüfung, die den Gesellenbrief ersetzt und eine Vielzahl von gewerblichen Berechtigungen nach sich zieht. Über einen zusätzlichen Aufbaulehrgang ist ebenfalls die Ablegung der Matura an einer Höheren Technischen Lehranstalt bzw. weiterführend der Besuch der Fachhochschule möglich.

Die Ausbildung an der Abend-HTL für Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen dauert 4 Jahre und schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab. Die Absolventen haben die gleichen Berechtigungen wie die Absolventen der Tagesschulen der Höheren Abteilungen. Das Besondere an dieser Ausbildungsform ist der Fernstudienanteil, d.h. es ist eine Anwesenheit von nur vier Abenden in der Woche notwendig.

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